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Martin Hafen: Arbeiten an der
Uni Basel (umgekehrt chronologisch)
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Systemtheorie als Sprachtheorie
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Die Systemtheorie des deutschen Soziologen Niklas Luhmann hat in den letzten Jahren in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen als theoretische Grundlage Fuss gefasst: in der Soziologie, in der Psychologie, im Recht, in der Wirtschaft, in der Literaturwissenschaft – jedoch kaum in der Linguistik. In diesem Artikel soll geprüft werden, welche Voraussetzungen die Systemtheorie als Sprachtheorie mit sich bringt und welche neuen Beobachtungsmöglichkeiten sie der Linguistik mit ihrem Instrumentarium zur Verfügung stellen könnte.(Der Text wurde verfasst im Hinblick auf ein Prüfungsgebiet am Lizentiatsexamen in deutscher Sprachwissenschaft; eine Veröffentlichung einer noch zu überarbeitenden Version ist geplant.)
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Wintersemester 00/01 (Deutsche
Sprachwissenschaft) |
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Sozialer
Wandel und Macht
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Es ist nicht zu übersehen: die Welt und die Gesellschaft befinden sich in einem unablässigen Veränderungsprozess, und das Gefühl ist wohl begründet, dass diese Veränderungen immer schneller erfolgen. Wenn diese Veränderungen in einem ersten Schritt mit dem Begriff des „sozialen Wandels“ umschrieben werden, so stellt sich in dieser Arbeit die Frage, ob und wie sich das gesellschaftliche Phänomen der Macht auf diesen sozialen Wandel auswirkt – oder umgekehrt: ob und in welchem Mass sozialer Wandel die Machtstrukturen beeinflusst. |
Wintersemester 98/99 (Soziologie) |
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Die
Verwendung des Internet im Hochschulbetrieb
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Um die Eignung des Internet als didaktisches Kommunikationsmedium im Hochschulbetrieb zu prüfen, wird in dieser Arbeit zuerst die Entwicklung des Kommunikations- und Lehr-/Lernbegriffes geprüft und insbesondere das systemtheoretisch/konstruktivistische Verständnis dieser Begriffe eingeführt. Im zweiten Teil der Arbeit geht es darum, Erfahrungen und Einschätzungen von AutorInnen wiederzugeben, welche das Internet bereits in der Hochschule eingesetzt haben. |
Wintersemester 98/99 (Kommunikations-und
Medienwissenschaft) |
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Reduktion
von Komplexität
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Von allen Begriffen aus der Systemtheorie nach Niklas Luhmann ist „Reduktion von Komplexität“ wohl derjenige, welcher die Komplexität der Theorie am wenigsten reduziert: Viele grundlegende Begriffe der Systemtheorie können mit Reduktion von Komplexität in Zusammenhang gebracht werden: Systembildung, Strukturbildung, symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien, Kommunikation, Technik, Programme etc. Obwohl sich Luhmann seit 1984 vermehrt der Autopoiesis, der Selbstkonstitution und Selbsterneuerung sozialer Systeme, widmet, ist dieser frühere Leitbegriff seiner Theorie – die Reduktion von Komplexität – in der Systemtheorie nach wie vor aktuell. |
Sommersemester 1998 (Soziologie) |
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Die
Geburt der Massenmedien
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Die Arbeit versucht aufzuzeigen, wie mit der Erfindung des Buchdrucks das System „Massenmedien“ begründet wurde. Dabei interessieren vor allem zwei Fragen: Welche Voraussetzungen mussten für eine solche Entwicklung gegeben sein, und welche Auswirkungen hatte und hat die Ausdifferenzierung des sozialen Systems Massenmedien auf die Gesellschaft? Der zeitliche Schwerpunkt der Arbeit liegt in der frühen Neuzeit, also im 15. und 16. Jahrhundert. Es soll aber nicht versäumt werden, anhand einiger Beispiele aus den folgenden Jahrhunderten anzudeuten, wie sich aus den ersten Büchern mit einer Auflage von wenigen Dutzend Medien entwickeln konnten, die in kürzester Zeit Milliarden von Menschen mit Informationen beliefern können. |
Wintersemester 97/98 (Kommunikations-und
Medienwissenschaft) |